Licht- und Leuchteninfos

Dimmer-Technologien

Gedimmtes Licht - gut für den Geldbeutel und die Augen

Durch das Dimmen lassen sich die Lichtverhältnisse exakt an persönliche Bedürfnisse und individuelle Situationen anpassen. Ebenso wirkt sich gedimmtes Licht sowohl positiv auf die Atmosphäre in Ihrem Raum aus, als auch auf den Energieverbrauch. Bei der LED-Technologie muss auf die Dimmfähigkeiten der betreffenden Leuchtmittel geachtet werden bzw. welche Dimmtechnologie verbaut ist und ggf. welcher externe Dimmer benötigt wird. Unsere Produkte sind mit den folgenden Piktogrammen gekennzeichnet:

Dimmbar mittels geeignetem Wanddimmer

Mit einem externen Dimmer, auch als Wanddimmer bezeichnet, ist die Dimmung über die Hausinstallation möglich. Dieses Bauteil muss auf das zu steuernde Produkt abgestimmt sein. Eine LED Leuchte benötigt beispielweise einen LED-Dimmer (Phasenabschnittsdimmer). Zudem muss die Mindestlast beachtet werden. Sollten Sie nicht sicher sein, so stehen wir Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung.

Dimmbar mittels geeignetem Wanddimmer

Mit einem externen Dimmer, auch als Wanddimmer bezeichnet, ist die Dimmung über die Hausinstallation möglich. Dieses Bauteil muss auf das zu steuernde Produkt abgestimmt sein. Eine LED Leuchte benötigt beispielweise einen LED-Dimmer (Phasenabschnittsdimmer). Zudem muss die Mindestlast beachtet werden. Sollten Sie nicht sicher sein, so stehen wir Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung.

3-Stufen-Dimmer

Dieser Artikel ist mit einem 3 Stufendimmer ausgestattet. Mit Hilfe des (Dimm-)Schalters der Leuchte lassen sich alle 3 Helligkeitsstufen nacheinander durchschalten (Bsp. 100% -> 75% -> 50% -> Aus -> 100% usw.). Sollte der Hinweis via Wandschalter vermerkt sein, so entfällt ein Schalter am Leuchtengehäuse, was bei Deckenleuchten häufiger der Fall ist. Bei jener Funktion übernimmt dann der gewöhnliche AN/AUS Schalter an der Wand die Stufensteuerung.

Es gibt auch weitere Stufendimmer mit beispielsweise 2- Stufen oder 4- Stufen. Hierbei wird die entsprechende Ziffer in dem Piktogramm dargestellt.

3-Stufen-Dimmer

Dieser Artikel ist mit einem 3 Stufendimmer ausgestattet. Mit Hilfe des (Dimm-)Schalters der Leuchte lassen sich alle 3 Helligkeitsstufen nacheinander durchschalten (Bsp. 100% -> 75% -> 50% -> Aus -> 100% usw.). Sollte der Hinweis via Wandschalter vermerkt sein, so entfällt ein Schalter am Leuchtengehäuse, was bei Deckenleuchten häufiger der Fall ist. Bei jener Funktion übernimmt dann der gewöhnliche AN/AUS Schalter an der Wand die Stufensteuerung.

Es gibt auch weitere Stufendimmer mit beispielsweise 2- Stufen oder 4- Stufen. Hierbei wird die entsprechende Ziffer in dem Piktogramm dargestellt.

Dimmbar mittels Fernbedienung

Der Artikel wird mit einer Fernbedienung ausgeliefert, mit welcher sich (u.a.) die Helligkeit einstellen lässt. Auch alle weiteren Funktionen der Leuchte lassen sich hierüber steuern.

Dimmbar mittels Fernbedienung

Der Artikel wird mit einer Fernbedienung ausgeliefert, mit welcher sich (u.a.) die Helligkeit einstellen lässt. Auch alle weiteren Funktionen der Leuchte lassen sich hierüber steuern.

Tastdimmer Stufenlos

Das ausgestattete Produkt verfügt über einen Schalter oder Knopf mit dem sich die Helligkeit stufenlos einstellen lässt. Für gewöhnlich muss die Taste gehalten werden, bis die gewünschte Stufe erreicht ist. 

Tastdimmer Stufenlos

Das ausgestattete Produkt verfügt über einen Schalter oder Knopf mit dem sich die Helligkeit stufenlos einstellen lässt. Für gewöhnlich muss die Taste gehalten werden, bis die gewünschte Stufe erreicht ist. 

Sensor Dimmer 

Durch das Bewegen der Hand vor dem Sensor kann die Leuchte ein- und ausgeschaltet oder durch längeres (davor-)Halten stufenlos gedimmt werden.

Sensor Dimmer 

Durch das Bewegen der Hand vor dem Sensor kann die Leuchte ein- und ausgeschaltet oder durch längeres (davor-)Halten stufenlos gedimmt werden.

Touchdimmer

Das Dimmen erfolgt durch das Berühren des Leuchtengehäuses. Sollte das Gehäuse kurz angetippt werden, so aktiviert (bzw. deaktiviert) sich die Leuchte. Wir die Hand an der Leuchte belassen, so wird stufenlos vom Minimum zum Maximum und zurück gedimmt.

Touchdimmer

Das Dimmen erfolgt durch das Berühren des Leuchtengehäuses. Sollte das Gehäuse kurz angetippt werden, so aktiviert (bzw. deaktiviert) sich die Leuchte. Wir die Hand an der Leuchte belassen, so wird stufenlos vom Minimum zum Maximum und zurück gedimmt.

Wofür steht die Abkürzung "CCT"?

Die Abkürzung "CCT" steht für "Controlled Color Temperature", was soviel wie "Farbtemperatur Kontrolle" bedeutet. Artikel, die mit diesem Icon oder Begriff gekennzeichnet sind, verfügen entweder über eine mehrstufige oder stufenlose Möglichkeit, die Farbtemperatur des Lichtes zu regulieren.

Die Abkürzung "CCT" steht für "Controlled Color Temperature", was soviel wie "Farbtemperatur Kontrolle" bedeutet. Artikel, die mit diesem Icon oder Begriff gekennzeichnet sind, verfügen entweder über eine mehrstufige oder stufenlose Möglichkeit, die Farbtemperatur des Lichtes zu regulieren.

Was bedeutet der Begriff "Farbtemperatur" genau und welche Vorteile haben die wählbaren Einstellungsmöglichkeiten?

Die Lichtfarbe wird charakterisiert mit dem Begriff der "Farbtemperatur", angegeben in der Farbtemperaturmaßeinheit Kelvin (K). Eine Leuchtquelle (wie eine sog. "Glühbirne") hat z.B. in der Regel eine Farbtemperatur von 2700 K und gilt somit als warmweißes Licht, eine Leuchte mit einer Farbtemperatur von 4000 K, was einer hellweißen (oder neutralweißen) Lichtfarbe entspricht. Die Farbtemperatur um 5000 K oder (bis) 6500 K gilt als kaltweißes Licht, wie man es z.B. aus der Vergangenheit von Leuchtstoffröhren her kennt. 

Seit einigen Jahren sind beinahe ausschließlich LED-Leuchtmittel für den Wohnraumbereich auf dem Markt. Auch für sie gelten exakt die gleichen Einteilungen der Farbtemperatur. Achten Sie einfach auf die vorhandenen Kelvinangaben, mit denen die Leuchten bzw. Leuchtmittel ausgewiesen sind. Bei bestimmten Leuchtmitteln gibt es auch die Möglichkeit, die Farbtemperatur zu verändern.

Auch bei vielen Leuchten unseres Sortimentes gibt es die Möglichkeit über verschiedene Steuerungsmöglichkeiten die Farbtemperatur zu wählen. Diese Artikel sind mit dem dargestellten Symbol (CCT) versehen. Die meisten Einstellungsmöglichkeiten erstrecken sich stufenweise oder stufenfrei von einer warmweißen Farbtemperatur um 2700 K bis hin zu etwa 4000 K, was sich insgesamt innerhalb des "wohnlichen" Bereiches erstreckt.

Wir haben aber auch Leuchten mit einem maximalen Kelvinwert bis zu 6500 K verfügbar. Achten Sie einfach auf die entsprechenden Angaben, die wir bei jeder Leuchte aufgeführt haben. 

Den einzelnen Farbtemperaturen werden jeweils positive Eigenschaften zugesprochen, die sich bei entsprechenden Situationen entfalten. So gilt der Bereich der Farbtemperatur von 2700 K bis 3400 K (Warmweiß) als besonders wohnlich und bewirkt eine gemütliche Atmosphäre. Das neutralweiße Licht entspricht den Kelvinwerten von 3500 bis 4000, wobei hier festgestellt wurde, dass dieser Bereich konzentrationsfördernde Wirkung hat. Das kaltweiße Licht wiederum mit über 4000 K bis zu 6500 K hat einen deutlich aktivitätssteigernden Effekt.

Sollten Sie unsicher sein, können Sie uns gerne, wie auch bei jeder anderen Frage zum Thema Leuchten, gerne kontaktieren.  

Was versteht man im Allgemeinen unter "festverbauten" LED Leuchtmitteln?

Technisch gesehen sind LEDs (Leuchtdioden) Halbleiterdioden und gehören zu den Elektrolumineszenz-Strahlern. LEDs basieren auf Halbleiterverbindungen, die den Strom direkt in Licht umwandeln. 

Seit der rasanten Entwicklung der LED Technik, deren Siegeszug im u.a. Wohnraumbereich, seit dem Anfang dieses Jahrtausends bis heute fortwährd, ist diese Technik auch in vielen anderen Bereichen nicht mehr wegzudenken (z.B. die Automobilindustrie). Durch sie sind Artikel der verschiedensten Designs und, durch den hohen Wirkungsgrad, große Energieeinsparungen (im Vergleich zu früheren Glühfadenlampen bis zu 98%) möglich. Ebenso gelten die Platinen als deutlich robuster und langlebiger, deren durchschnittliche "Lebenszeit" bei 15.000 bis zu 30.000 Betriebsstunden liegt.

Seit Jahren taucht häufig der Begriff des "fest verbauten LED-Leuchtmittels" in diesem Zusammenhang auf. Damit werden bei Wohnraumleuchten i.d.R. LED Platinen umschrieben, die mit dem Leuchtengehäuse verlötet oder auf andere Art am/im Artikel montiert sind. Sowohl in technischer, als auch gesetzlicher Hinsicht, sind diese LEDs allerdings nicht fest verbaut (nicht in dem Sinne, dass die LEDs quasi "Eins" mit dem Produkt sind), da sich diese, per offizieller Definition, durch Fachpersonal "zerstörungsfrei" vom Leuchtenkörper trennen lassen. Sollte also tatsächlich ein entsprechendes Leuchtmittel einen Defekt aufweisen, können diese vom geschulten Personal schadensfrei demontiert und i.d.R auch ersetzt werden. Wir bieten auf unsere Fischer & Honsel Leuchten eine 7 Jahresgarantie auf die genannten Leuchtmittel um auch zu zeigen, dass wir von dieser Art der Lichtquellen überzeugt sind. Sichten Sie hierzu unsere Garantiebedinungen

Mittlerweile gibt es auch einen großen Fundus an LED-Leuchtmitteln, die mit einem Sockel ausgestattet sind und sich somit beispielsweise in E14, E27, GU10-Fassungen einsetzen lassen.

Unsere Icons und deren Bedeutung

Abgesehen von den bereits erläuterten Funktionen können unsere Artikel weitere Eigenschaften aufweisen, die mit den folgenden Icons versehen sind: 

Getrennt schaltbar

Sollte der Artikel über zwei verschiedene Lichtquellen und dieses Icon verfügen, so lassen sich diese unabhängig voneinander schalten. Dies umfasst auch, falls vorhanden, die jeweiligen Sonderfunktionen, wie Dimmung oder CCT Einstellungen.

Getrennt schaltbar

Sollte der Artikel über zwei verschiedene Lichtquellen und dieses Icon verfügen, so lassen sich diese unabhängig voneinander schalten. Dies umfasst auch, falls vorhanden, die jeweiligen Sonderfunktionen, wie Dimmung oder CCT Einstellungen.

Schalter

Diese Leuchte ist mit einem Schalter an dem Gehäuse ausgestattet. 

Schalter

Diese Leuchte ist mit einem Schalter an dem Gehäuse ausgestattet. 

Schnurschalter

Der Schalter dieses Artikels befindet sich an dem Stromnetzkabel.

Schnurschalter

Der Schalter dieses Artikels befindet sich an dem Stromnetzkabel.

Akku Betrieb

Dieser Artikel ist mit einem fest verbauten wiederaufladbaren (meist Lithium Ionen) Akku ausgestattet. Die Leuchte kann so aufgeladen für eine bestimmte Zeit ohne Stromanschluss betrieben werden. Details über die Auflade- oder Betriebsdauer variieren. Diese können den Produktdetails entnommen werden. (Beigefügtes Sicherheitsdatenblatt beachten)

Akku Betrieb

Dieser Artikel ist mit einem fest verbauten wiederaufladbaren (meist Lithium Ionen) Akku ausgestattet. Die Leuchte kann so aufgeladen für eine bestimmte Zeit ohne Stromanschluss betrieben werden. Details über die Auflade- oder Betriebsdauer variieren. Diese können den Produktdetails entnommen werden. (Beigefügtes Sicherheitsdatenblatt beachten)

Lebens- bzw. Leuchtdauer

Mit den hier dargestellten Zeitangaben (7 Stunden) wird die Leuchtzeit einer vom Stromnetz entfernten Akkuleuchte beziffert. Der Wert bezieht sich auf auf die maximale Helligkeitseinstellung des Hauptlichtes. Dieser Wert kann bei den Leuchtentypen variieren, weswegen in dem Icon der zutreffende Stundenwert vermerkt ist. 

Lebens- bzw. Leuchtdauer

Mit den hier dargestellten Zeitangaben (7 Stunden) wird die Leuchtzeit einer vom Stromnetz entfernten Akkuleuchte beziffert. Der Wert bezieht sich auf auf die maximale Helligkeitseinstellung des Hauptlichtes. Dieser Wert kann bei den Leuchtentypen variieren, weswegen in dem Icon der zutreffende Stundenwert vermerkt ist. 

Ladedauer

Dieses Icon zeigt an, wie lange eine Akkuleuchte mit dem geeignetem Netzteil ca. benötigt, um im deaktiviertem Zustand von 0% auf 100% aufgeladen zu werden. Dieser Wert kann auch von Artikel zu Artikel variieren. Hier steht jeweils die Stundenangabe in dem Icon (hier 3,5 Stunden). 

Ladedauer

Dieses Icon zeigt an, wie lange eine Akkuleuchte mit dem geeignetem Netzteil ca. benötigt, um im deaktiviertem Zustand von 0% auf 100% aufgeladen zu werden. Dieser Wert kann auch von Artikel zu Artikel variieren. Hier steht jeweils die Stundenangabe in dem Icon (hier 3,5 Stunden). 

Solarzellen

Die Energie bezieht die Leuchte aus der Kraft der Sonne. Mit Hilfe der verbauten Solarzellen kann dieser Artikel bei sonnigen Wetter sowohl betrieben, als auch aufgeladen werden. Sollte die Sonne mal nicht scheinen, können jene Leuchten auch über ein Stromkabel mit Energie versorgt werden.

Solarzellen

Die Energie bezieht die Leuchte aus der Kraft der Sonne. Mit Hilfe der verbauten Solarzellen kann dieser Artikel bei sonnigen Wetter sowohl betrieben, als auch aufgeladen werden. Sollte die Sonne mal nicht scheinen, können jene Leuchten auch über ein Stromkabel mit Energie versorgt werden.

Dämmerungssensor

Eine mit diesem Sensor versehene Leuchte aktiviert sich, wenn eine bestimmte Umgebungshelligkeit unterschritten wird. Die Empfindlichkeit dieses Sensors kann i.d.R. individuell eingestellt werden (siehe die mitgelieferte Betriebsanleitung).

Dämmerungssensor

Eine mit diesem Sensor versehene Leuchte aktiviert sich, wenn eine bestimmte Umgebungshelligkeit unterschritten wird. Die Empfindlichkeit dieses Sensors kann i.d.R. individuell eingestellt werden (siehe die mitgelieferte Betriebsanleitung).

Schutzarten

Die jeweiligen Bezifferungen, wie in diesem Beispiel (IP)44 zeigen die jeweilige Schutzart der Leuchte. Diese beschreibt sowohl den Staub- als auch den Wasserschutz eines Artikels. Umfangreichere Informationen hierzu finden Sie weiter unten bei dem Abschnitt "IP Schutzarten".

Schutzarten

Die jeweiligen Bezifferungen, wie in diesem Beispiel (IP)44 zeigen die jeweilige Schutzart der Leuchte. Diese beschreibt sowohl den Staub- als auch den Wasserschutz eines Artikels. Umfangreichere Informationen hierzu finden Sie weiter unten bei dem Abschnitt "IP Schutzarten".

Rot / Grün / Blau / Weiß Funktion

Die mit dieser Funktion versehene Leuchte kann neben der Dimm- oder CCT-Funktion farbliche Akzente setzen. Die Hauptleuchtquelle kann auch in allen verschiedenen Regenbogenfarben erstrahlen. Hierbei wird die Hauptlichtquelle verwendet.

Rot / Grün / Blau / Weiß Funktion

Die mit dieser Funktion versehene Leuchte kann neben der Dimm- oder CCT-Funktion farbliche Akzente setzen. Die Hauptleuchtquelle kann auch in allen verschiedenen Regenbogenfarben erstrahlen. Hierbei wird die Hauptlichtquelle verwendet.

Höhenverstellbarkeit

Dieser Artikel kann in der Höhe verstellt werden. Meistens ist dies bei entsprechend ausgestatteten Pendelleuchten (per Gegengewicht) möglich, aber auch die Höhen mancher Stehleuchten sind wählbar. Details finden bei den Produktdaten Erwähnung.

Bei vielen diesen Pendelleuchten ist es zusätzlich auch möglich, die Zopflitzen zu kürzen, sodass sich der Verstellbereich nach oben verschiebt. Wie dies genau durchgeführt wird, kann der mitgelieferten Anleitung entnommen werden. Bei Fragen steht Ihnen bestimmt gern Ihr Elektriker zur Verfügung.

Höhenverstellbarkeit

Dieser Artikel kann in der Höhe verstellt werden. Meistens ist dies bei entsprechend ausgestatteten Pendelleuchten (per Gegengewicht) möglich, aber auch die Höhen mancher Stehleuchten sind wählbar. Details finden bei den Produktdaten Erwähnung.

Bei vielen diesen Pendelleuchten ist es zusätzlich auch möglich, die Zopflitzen zu kürzen, sodass sich der Verstellbereich nach oben verschiebt. Wie dies genau durchgeführt wird, kann der mitgelieferten Anleitung entnommen werden. Bei Fragen steht Ihnen bestimmt gern Ihr Elektriker zur Verfügung.

Weitere Begriffe, die im Zusammenhang mit Leuchten häufig vertreten sind

Lumen

Der Lichtstrom (Lumen; lm) ist die von einer Lichtquelle in alle Richtungen ausgestrahlte und nach der international festgelegten Augenempfindlichkeit bewertete Strahlungsleistung. Die Werte für den Lichtstrom der Lichtquelle sind in dem Produktlisten der Leuchtenhersteller angegeben. 

Im Allgemeinen wird dieser Wert auch häufig zur Orientierung über die Leuchtstärke einer Leuchte herangezogen. Von den Lichtquellen unseres Sortiments wird dieser Wert "ab Leuchtmittel" gemessen. Das bedeutet, dass etwaige Gläser oder Schirme, die die Leuchtmittel abdecken in den Werten nicht berücksichtig werden. 

Lux

Die Beleuchtungsstärke (Lux; lx) gibt an, wieviel Licht auf eine Flächeneinheit fällt. Die für künstliche Beleuchtung erforderlichen Beleuchtungsstärken sind in DIN-Normblättern angegeben.

Lichtausbeute

Die Leuchtausbeute ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Lichtquelle. Sie sagt aus, wieviel Lumen pro Watt aus einer Lampe herauskommt. Je höher das Verhältnis Lumen/Watt (lm/W), desto wirtschaftlicher ist die Energiequelle.

IP Schutzarten

Was bedeutet IP65IP44 oder IP20? Je nach Einsatzgebiet einer Leuchte spielt die IP-Schutzart eine sehr wichtige Rolle. Bei Innenleuchten im Wohnbereich spielt die IP-Klasse noch keine wichtige Rolle, denn hier ist es überwiegend trocken und nicht staubbelastet. Doch bereits im AußenbereichBadezimmer oder Keller stellt sich die Frage: Welche IP-Schutzart darf eingesetzt werden? An der IP-Kennzahl erkennt man, wie stark und gut die Leuchte gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Flüssigkeiten geschützt ist.

Die IP-Zahl besteht aus zwei Kennziffern, welche direkt aufeinanderfolgen. IP steht für „International Protection“ und die IP-Codes beginnen immer mit der Bezeichnung IP. Die erste IP-Ziffer beschreibt den Schutzgrad gegen feste Fremdkörper und Berührungen. Die zweite Ziffer steht für den Schutz gegen Flüssigkeiten aller Art (z.B. Wasser).

IP-Schutz Übersicht:

Die Normen DIN 40 050 Teil 9 und DIN EN 60529 unterscheiden sich geringfügig, jedoch ist die erste etwas ausführlicher, die zweite aber allgemein gebrauchsgültig. Diese Angaben sind beim Kauf von Badezimmer-Leuchten und Außenleuchten wichtig.

 

Erste IP-Kennziffer - Fremdkörperschutz & Berührungsschutz

  • 0 - kein Schutz
  • 1 - Schutz gegen feste Fremdkörper ab 50mm Durchmesser (z.B. Handrücken)
  • 2 - Schutz gegen feste Fremdkörper ab 12,5mm Durchmesser (z.B. Finger)
  • 3 - Schutz gegen feste Fremdkörper ab 2,5mm Durchmesser (z.B. Werkzeug)
  • 4 - Schutz gegen feste Fremdkörper ab 1mm Durchmesser (z.B. Draht)
  • 5 - Schutz gegen Staub in schädigender Menge
  • 6 - Staubdicht

Zweite IP-Kennziffer - Schutz gegen Wasser und andere Flüssigkeiten

  • 0 - kein Schutz
  • 1 - Schutz gegen senkrecht fallende Tropfen
  • 2 - Schutz gegen fallende Tropfen bei bis zu 15° Gehäuse-Neigung
  • 3 - Schutz gegen Sprüh-Wasser bis 60° (gegen die Senkrechte)
  • 4 - Schutz gegen Spritzwasser (allseitig)
  • 5 - Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus allen Winkeln
  • 6 - Schutz gegen starkes Strahlwasser
  • 7 - Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen
  • 8 - Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen
  • 9 - Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung

Welche IP-Schutzart sollte meine Leuchte haben?

IP20 Leuchten

Leuchten mit der IP-Schutzart IP20 sind in der Regel für den Innenbereich im Haus oder in der Wohnung geeignet. Im Keller oder Badezimmer empfehlen wir jedoch, auf eine höhere IP-Klasse zu setzen.

IP44 Leuchten

Leuchten mit der IP-Schutzart IP44 werden im Badezimmer und Außenbereichen wie Hauswänden eingesetzt. Nach Erfahrungen reichen diese aus, um an Hauswänden montiert zu werden, Regenwasser zu trotzen oder Spritzer von der Dusche abzubekommen. Sie sollten jedoch niemals in Wasser eingetaucht werden oder mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Auch sind sie nicht für den kompletten Außenbereich geeignet (wenn sie nicht an die Hauswand montiert werden).

IP54 Leuchten

Leuchten mit der IP-Schutzart IP54 werden, wie IP44 Leuchten auch, im Badezimmer und Außenbereich eingesetzt. Sie sind etwas feiner gegen Fremdkörper wie Staub geschützt. Das macht sie auch zu empfohlenen Leuchten im Keller oder dem Außenbereich, der Staub ausgesetzt ist.

IP65 Leuchten

Leuchten mit der IP-Schutzart IP65 sind auch gegen Strahlwasser geschützt. Sie sind nicht nur ideal für den Einsatz im heimischen Badezimmer, im Keller oder den Garten geeignet, sondern auch im Gewerbe-Bereich. In Produktions- oder Lagerhallen können Leuchten mit der IP65 Schutzart problemlos eingesetzt werden.

IP67 und IP68 Leuchten

Leuchten mit der IP-Schutzart IP67 und IP68 können eingesetzt werden, wie in sämtlichen niedrigeren IP-Klassen, mit dem Unterschied, dass sie auch unter Wasser getaucht werden können. So sind Schwimmbad-Beleuchtungen und Teich-Leuchten mit der IP-Schutzart IP68 versehen. Sie sind dauerhaft unter Wasser einsetzbar.

Leuchten mit der IP-Schutzart IP67 sollten am Teich platziert werden. Sie dürfen nur zeitweise untergetaucht werden, wie z.B. von Wellen, die durch den Wind entstehen. Soll die Leuchte durchgehend im Teich liegen, sollte unbedingt eine IP68-Leuchte gewählt werden.

Schutzbereiche für die Anwendung von Leuchten im Badezimmer

Badezimmer sind Feuchträume. Wo Elektrizität und Feuchtigkeit zusammentreffen, ist besondere Vorsicht geboten. Im Interesse der Sicherheit gibt es deshalb spezielle Vorschriften, um Gefahren und Unfälle zu vermeiden. Drei sogenannte Schutzbereiche für Badezimmer sind in der Norm DIN VDE 0100 Teil 701 festgelegt. 

Schutzbereich 0

Er umfasst den unmittelbaren Innenraum der Bade- oder Duschwanne, beispielsweise bei Einsatz von Unterwasserleuchten. Dabei dürfen ausschließlich Betriebsmittel mit Schutzkleinspannung bis maximal 12 Volt eingesetzt werden, welche ausdrücklich für die Installation Wanneninnenbereich zugelassen sind. Sie müssen mindestens in der Schutzart IP X7 eingestuft sein. Schutzkleinspannung bedeutet, dass ein Stromkreis mit geringer Spannung vom Stromkreisen höhere Spannung gespeist wird, von diesen aber sicher getrennt sein.

Schutzbereich 1 

Er umschreibt eine Fläche innerhalb der senkrechten Begrenzungen von Wanne oder Dusche. Ist keine Duschwanne vorhanden, gilt der Radius von 120 Zentimetern rund um den Brausekopf in Ruhelage. Die untere Begrenzung ist der Fußboden, nach oben hin wird eine waagerechte Fläche in 2,25 Metern Höhe über dem Fußboden angenommen. Auch im Schutzbereich 1 dürfen nur Leuchten in Schutzkleinspannung bis maximal 12 Volt zum Einsatz kommen. Im den Bereichen 1 und 0 dürfen sich keine Transformatoren befinden.

Schutzbereich 2

Er grenzt an Bereich 1 mit einer Tiefe von 60 Zentimeter an. In den Bereichen 1 und 2 müssen Leuchten mindestens in die Schutzart IP X4 eingestuft sein, bei Geräten mit Strahlwasser, beispielsweise Massagedüsen, ist die Schutzart IP X5 erforderlich.

Duschen oder Wannen besitzen generell nur den Schutzbereich 1. Im sonstigen Raum gelten keine besonderen Schutzbestimmungen. Steckdosen und Schalter sind in den Bereichen 0,1 und 2 nicht zulässig. Sofern sie die Schutzart nicht herabsetzen, sind allerdings in Leuchten eingebaute Schalter zugelassen. Mantelleitungen zu Leuchten dürfen über und unter Putz verlegt werden, Stegleitungen lediglich unter Putz mit einer Tiefe von mindestens sechs Zentimetern.

 

Des Weiteren werden für Leuchten drei Schutzklassen unterschieden, welche den Umfang von Vorkehrungen gegen elektrischen Schlag darstellen.

Schutzklasse I

Leuchten für den Anschluss an den netzeigenen Schutzleiter.

Schutzklasse II

Leuchten mit einer zusätzlichen oder verstärkten Isolierung ohne Schutzleiteranschluss.

Schutzklasse III

Leuchten für den Betrieb mit Schutzkleinspannung.

Lichtspektrum und Lichterzeugung

Licht

Ständig umgibt uns elektromagnetische Strahlung, die von überall ausgesendet wird: aus dem Weltall, von Lebewesen, der Erde oder von Gegenständen. Diese Strahlung wird physikalisch als Welle beschrieben. Die Länge der Wellen kann variieren. Sie beeinflusst, wie viel Energie eine Welle übertragen kann und bestimmt, wie die Welle bezeichnet wird. Beispielswiese gehören Funk-, Mikro- und Infrarotwellen zur großen Bandbreite der Wellen. Diese Wellen sind für Menschen unsichtbar. Bestimmte Wellenlängen kann das Auge über Helligkeits- und Farbempfindungen wahrnehmen – diese werden als Licht bezeichnet. Die Lichtwellen sind zwischen 380 und 780 Nanometern lang (kurz: nm, das Milliardstel eines Meters).

 

Lichtspektrum

In dem als Licht definierten Bereich der elektromagnetischen Strahlung gibt die Wellenlänge Aufschluss über die Farbe des Lichts. Bestrahlt man eine weiße Fläche mit Licht einer einzelnen Wellenlänge, erscheint die weiße Fläche farbig. Angefangen bei den kurzen Wellenlängen verlaufen die Farben dabei von Violett nach BlauGrünGelbOrange und zuletzt ins Rote. Dabei gehen die Farben nahtlos ineinander über. Werden alle Farben in vergleichbarer Intensität, d. h. Helligkeit, ausgestrahlt, wird die Summe vom Auge als weißes Licht wahrgenommen. Doch weißes Licht kann auch durch die Mischung einzelner Farben erzeugt werden. So reicht die Summe von rotemgrünem und blauem Licht aus, um vom Auge als Weiß erkannt zu werden.

Weißes Licht lässt sich aber auch wieder in seine Bestandteile, seine Spektralfarben, zerlegen, was z. B. bei einem Regenbogen beobachtet werden kann.

 

Lichterzeugung

Physikalisch lassen sich bei der Lichterzeugung zwei Methoden unterscheiden: Temperaturstrahlung und LumineszenzÖllampenKerzenGas und schließlich Glüh- und Halogenlampen sind Temperaturstrahler. Um Licht erzeugen zu können, müssen dabei Festkörper zum Glühen gebracht werden (Ruß-Partikel bei Kerzen, Öl und Gas). Die Temperatur bestimmt dabei die Lichtfarbe – von rot glimmend bis weiß glühend.

Bei der Lumineszenz entsteht Licht nicht als Folge von Erwärmung, sondern über Zustandsveränderungen auf atomarer Ebene. Dabei wird Energie in Form von Licht abgegeben. In Gasentladungslampen wird zwischen zwei Elektroden ein Gas in einer Glasröhre über eine angelegte Spannung angeregt. Das Gas sendet daraufhin Strahlung, die mittels Leuchtstoffen in Licht umgewandelt wird (Leuchtstofflampen), oder direkt Licht aus. Das Licht bei LEDs wird erzeugt, indem eine elektrische Spannung an einen kristallinen Festkörper angelegt bzw. Strom durch den Kristall geleitet wird. Auch hier wird Energie frei und Licht abgegeben.

Informationen zu mundgeblasenen Gläsern

Bei mundgeblasenen Gläsern handelt es sich um frei geformte Gläser - keine industrielle Fertigung. Somit ist jedes dieser Gläser ein Unikat. Kleine Lufteinschlüsse im Glas sind daher kein Reklamationsgrund, sondern eine Merkmal für handwerkliche Glaskunst.